Erster Ansprechpartner in Fragen der Ausbil­dung und Erziehung ist die Klassleitung.
Darüber hinaus stehe ich Schülern, Eltern, Ausbildern und Kollegen als qualifizierte Be­ratungslehrkraft zur Verfügung.
Wozu braucht unsere Schule einen Bera­tungslehrer?


Alle Lehrer und Lehrerinnen beraten ihre Schülerinnen und Schüler, aber …

  • ein Beratungslehrer steht allen Schülern, Eltern, Ausbildern und Kollegen der Schule als Be­rater zur Verfügung.
  • ein Beratungslehrer hat mehr Zeit für die Beratungsaufgaben, da er spezielle Beratungszei­ten anbieten kann.
  • der Beratungslehrer ist in der Regel nicht unmittelbar am Problem beteiligt und hat des­halb eine größere Distanz.

Beratungsschwerpunkte

  • Klientenzentrierte Gesprächsführung ("aktives Zuhören") mit dem Ziel, "Hilfe zur Selbst­hilfe" zu geben.
  • Diagnostische Methoden zur Verhaltensbeobachtung und Analyse von Lern- und Leistungs­störungen
  • Methoden zur Verhaltensänderung
  • Führen von Konfliktgesprächen

Aufgabenbereiche

  • Beratung von Schülern und ihren Eltern bei Lern- und Leistungsproblemen und Versagens­ängsten
  • Beratung bei Problemen von Schülern mit Klassenkameraden, Lehrkräften, im Ausbildungs­betrieb oder mit ihren Eltern
  • Beratung bei Problemen von Lehrkräften mit Kollegen, Eltern, einzelnen Schülern oder Klas­sen
  • Ansprechpartner für SchülerInnen und Lehrer bei Suchtproblemen
  • Zusammenarbeit mit der Schulleitung in übergreifenden Fragestellungen und mit verschie­denen Institutionen und anderen Beratungseinrichtungen wie z. B. der Schulsozi­alarbeit 
  • Schullaufbahnberatung

 
Allgemeines zu „Beratung als Angebot“

  •  Ein Beratungslehrer hat pädagogisch-psychologisch orientierte Zusatzqualifikation (Ab­grenzung zum Vertrauenslehrer: dieser  wird von SchülerInnen gewählt).
  • Er ist mit einem gewissen Stundenkontingent ausgestattet.
  • Er hat Distanz und Neutralität gegenüber dem Ratsuchenden.
  • Er kann Angebote von „außen“ vermitteln („ausbildungsbegleitende Hilfen“, Kontakt zu Bera­tungsstellen, Schulsozialarbeit).

Meine Schwerpunkte an den Beruflichen Schulen Höchstädt

individuelle Einzelfallberatung bei:

  • Konfliktsituationen im Schul-,  Ausbildungs- und Familienbereich,
  • bei Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie Schulleistungsproblemen,
  • Schullaufbahnfragen

Was erwarte ich als Beratungslehrer?

  • Überwindung der Schwellenangst.
  • Es gibt kein Problem, das zu nichtig ist um, zum BL zu gehen. Wichtig ist sich Hilfe zu neh­men, bevor das „Kind“ in den Brunnen gefallen ist.
  • Freiwilligkeit
  • Zeit
  • Bereitschaft, an sich zu arbeiten,
  • Bereitschaft, Neues auszuprobieren,
  • Bereitschaft zu Veränderungen,
  • Einsicht: es gibt keine sofortige Problemlösungen (Hilfe zur Selbsthilfe!).

Rat suchen bedeutet nicht Rezepte zu bekommen, sondern in einen Dialog zu treten. Die Ent­scheidung zum Handeln wird dem Ratsuchenden nicht abgenommen!!!!!!
 
Was biete ich als Beratungslehrer an?

  • Zeit
  • Aufmerksames Zuhören
  • Geduldiges Bemühen um Verständnis
  • Sorgfältiges Entwirren von Durcheinander
  • Gemeinsame Suche nach Hilfsangeboten und Wegen
  • Vertraulichkeit

 
Kontakt

Während der Sprechzeiten in Raum 119 (s. Aushang) oder nach Vereinbarung:

  • über das Sekretariat: 09074 9594-0;
  • Beratungszimmer: 09074 9594-23
  • Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • oder im Gespräch während der Pausen oder beim Stundenwechsel.