DKMS Siegel für Höchstädter Berufsschulzentrum

„Ihre Schule hat sich in besonderer Weise im Kampf gegen Blutkrebs verdient gemacht.“

So beginnt der Brief von der DKMS (Deutsche Knochenmarkspende) Zentrale aus Köln an das Staatliche Berufliche Schulzentrum Höchstädt. Als Zeichen dieser hohen Wertschätzung erhielt die Schule ein Dankesschreiben und ein Siegel überreicht. Dieses wurde im Beisein von Schülern jetzt im Eingangsbereich der Schule angebracht.

Anlass war ein erst kürzlich durchgeführtes Projekt.

Im Rahmen eines Projekts entwickelten die Bäckerinnen und Bäcker sowie Fachverkäuferinnen der 12. Klasse der Abteilung Nahrung an der Berufsschule Höchstädt neue Produkte. Die selbst kreierten Rezepte wurden im Praxisunterricht ausgetestet und verbessert. Die fertigen Schmankerl, es entstanden ein Döner-Brötchen, ein Zaziki-Baguette, eine Leberkäse-Blätterteigtasche und ein Sauerkraut-Kartoffel-Speck-Brötchen wurden von den Fachverkäuferinnen der Klasse coronakonform verpackt und an MitschülerInnen und Lehrkräfte verkauft. Der erlöste Ertrag wurde der DKMS gespendet.

Mit dieser Übergabe des Schulsiegels wird auf die Verdienste und den Beitrag der Schule hingewiesen, denn gerade die Registrierung junger Menschen ist von maßgeblicher Bedeutung bei der Suche nach potentiellen Stammzellenspender-innen. So wurden seit 2007 bei 11 durchgeführten Registierungsaktionen 824 Spenderinnen und Spender aufgenommen und daraus konnten 16 tatsächliche gespendete Lebenschancen für betroffene Patientinnen und Patienten ausgeführt werden. Verdienst gemacht haben sich die Lehrkräfte Frau Marianne Wiener und Brigitte Warsitz, die diese Aktionen organisiert und durchgeführt haben.

Schulleiter Gerhard Weiß betonte, dass die Schule seit Jahren über solche und ähnliche Aktionen wie Weihnachtspakte das soziale Lernen und Verhalten gefördert wird.

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Auf dem Bild Schulleiter Gerhard Weiß, Fachlehrerin Marianne Wiener, Fachlehrer Magnus Langenmeier mit Auszubildenden aus dem Bäckerhandwerk