Februar 2014 Fachtagung zur BAF-Beschulung in Nordschwaben

Reimlingen, 25. Februar 2014

Auf Einladung der Staatlichen Berufsschule Höchstädt und des Kolping-Bildungswerks in der Diözese Augsburg haben sich rund 45 Vertreter des Kolping-Bildungswerkes,  der Landratsämter  aus Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen und Donau-Ries, der beteiligten  Jugend-Migrationsdienste, der Regierung von Schwaben, Agentur für Arbeit Donauwörth, Handwerkskammer und Diakonie, sowie Schulleitungen  von Berufsschulen zu einer Fachtagung über Chancen und Möglichkeiten, der Beschulung junger Flüchtlinge im Tagungshaus in Reimlingen getroffen.

Alle Tagungsteilnehmer gehen in den nächsten Jahren von einem steigenden Bedarf für diese Beschulung aus. Doch bereits jetzt muss die Berufsschule Höchstädt Interessierte aus Kapazitätsgründen abweisen.

„Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe an, jungen Menschen aus Krisenländern durch Bildung eine bessere Perspektive zu geben“ erklärte Dr. Helmut Nebel, Schulleiter der Staatlichen Beruflichen Schule Höchstädt.

„Flüchtlinge müssen noch besser dabei unterstützt werden, sich in Deutschland zu integrieren", forderte Frank Jelitto, Vertreter des Kolping-Bildungswerks Augsburg.

Unter diesem Motto bot sich in diesem Kreis die Möglichkeit, das Konzept der Beschulung vorzustellen, die besondere Situation/Problematik  der Flüchtlinge hinzuweisen. Fragen zur Organisation der Schülerbeförderung oder der möglichen Vereinheitlichung von Verwaltungsprozessen aller Landkreisbehörden konnten besprochen werden. Gewinnbringend gestaltete sich auch der informelle Austausch unter den Teilnehmern während der Pausen und des köstlichen Mittagessens. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an Frau Paßora stellvertretend für das Kolping-Bildungswerk für die hervorragende Organisation und Verköstigung. Ebenso an Frau Schmidt-Gerstmayer und die Schüler der Flüchtlingsklassen für die bereitgestellten Kuchen.

K.L.